Am Sonntag, den 7. Juni verabredeten sich Mitglieder und Freunde des Skiclubs am Postplatz in Steinbach, um die Tour de Murg zu radeln. Die ganze Tour beinhaltete folgende Teilabschnitte:
- zuerst von Steinbach oder Geroldsau nach Rastatt radeln
- dann mit dem Fahrrad im Zug nach Freudenstadt fahren
- zurück nach Rastatt die „Tour de Murg radeln
- und von Rastatt wieder zurück nach Steinbach oder Geroldsau radeln
Für weniger sportliche Radfahrer war die Möglichkeit angedacht mit dem Auto (Fahrrad auf Fahrradträger) die Tour direkt am Bahnhof Rastatt zu beginnen.
Jedenfalls waren 9 Personen um 09.15 Uhr am Treffpunkt Rastatter Bahnhof, ausgerüstet im Fahrraddress, Sturzhelm und anderen Utensilien. Die Wetterprognosen waren genial, schönes Fahrradwetter war angesagt.
Die S8 am Gleis 5 sollte um 09.38 Uhr starten, hatte aber 10 Minuten Verspätung. Der Einstieg von 9 Personen mit Fahrrad in die S8 stelle eine Herausforderung dar. Die Fahrradabstellfläche beschränkte sich auf die Einstiegsgänge der Zugwagen. Die Fahrt dauerte ca. 1,5 Stunden, da jede Mende Haltestellen angefahren wurden. Wir wurden jedoch belohnt durch die wunderschöne Landschaft, die an uns vorbeihuschte.
Der Ausstieg bei Bahnhof Freudenstadt/Stadt war unproblematisch. Der Tourguide begrüßte vor dem Start nochmal offiziell die Teilnehmer und dann ging es auch schon los. Der Anfang gestaltete sich etwas schwierig, da die Beschilderung zum Teil fehlte. Und so dreht man ein paar Extrarunden in der Innenstadt, bis man dann den Einstieg gefunden hatte. So nach und nach stellte sich ein Gefühl von guter Laune und Neugierde ein. Wir passierten das ehemalige Gelände der Landesgartenschau, kamen an zwei Fischteichen vorbei und genossen Landschaft und den kühlen Fahrtwind.
In Baiersbronn machten wir an einem Caffe Halt, um den Proviant für die Tour zu ergänzen. Ab jetzt führte die Tour an der Murg entlang. Kurz nach Klosterreichenbach lud die Wassertretstelle mit ihren Sitzgelegenheiten zur Rast ein. Natürlich wurde die Wassertretstelle auch von einigen Teilnehmern erprobt.
Gestärkt wurde wieder auf das Fahrrad aufgestiegen und in die Pedale getreten. Die meiste Zeit ging es aber abwärts und die Pedale treten war zeitweise nicht erforderlich. Der schönste Teil der Tour ist meiner Meinung nach zwischen Schönmünzach und Gausbach. Die Landschaft ist hier besonders schön und es macht richtig Spaß die ausgebauten Radwege an der Murg entlangzufahren.
In Langenbrand war der Schilderwald so, dass wir das Tour de Murg Schild nicht sahen; wir fuhren aufwärts in die falsche Richtung. Rein zufällig kamen Passanten des Weges. Weil uns der Weg spanisch vorkam, fragten wir nach dem Tourenweg.
Ja, wir hatten uns verfahren. Grundsätzlich die Beschilderung ist noch ausbaufähig.
Einen längeren Halt machten wir in Gernsbach. Dort mussten wir Schlangestehen beim Eisverkauf. Doch es hat sich gelohnt.
Nach fast 7 Stunden und 67 km Wegestrecke mit insgesamt über 624 Höhenmeter Abstieg erreichten wir wieder Rastatt.
Die Tour de Murg endete mit dem Abschluss im Hopfenschlingel. „Es war eine wunderschöne Tour, atemberaubende Landschaft an der Murg entlang mit vielen schönen Aussichten auf Wälder, Wiesen und Dörfer,“ so Otmar Ganninger, der im Auftrag des Skiclub Yburg die Tour leitete.
Der Nachhausweg nach Steinbach bzw. Geroldsau erfolgte wieder mit dem Fahrrad.
Weitere Informationen bei Otmar Ganninger Tel. 07223 959623.
